Schulung macht Menschen mit Behinderungen sicherer im Netz

Sie nutzen das Internet täglich über viele Stunden hinweg. Chatten, posten, googlen, kaufen ein, schauen fern. Und doch sind sie sich nicht aller Gefahren bewusst, die dort lauern. „Sicher im Internet“ – mit dieser Schulung hat Referentin Anna Schau (Sozial-Schmiede) am Dienstag bei elf Menschen mit Behinderungen aus den Werkstätten Dillenburg, Flammersbach und Eibelshausen das Bewusstsein geschärft für tägliche Risiken im weltweiten Netz.

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Nahversorgung, Inklusion, Arbeitsplätze

„In Donsbach gibt es nicht mal mehr Briefmarken zu kaufen.“ Ein Satz, der Auslöser war für eine Idee. Eine Idee, die wiederum nun in die Tat umgesetzt wird. Am 19. Januar öffnet der neue Dorfladen in Donsbach – betrieben von Menschen mit seelischen und psychischen Behinderungen aus der Reha-Werkstatt Haiger. Für dieses Projekt gab es nun einen Zuschuss von rund 25.000 Euro aus dem Förderbudget der Region Lahn-Dill-Bergland.

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Dorfladen verbindet Regionalität und Teilhabe

„Ich finde das großartig.“ Der SPD-Landtagsabgeordnete Stephan Grüger gerät ins Schwärmen, während er im Nanzenbacher Dorfladen von Regal zu Regal schreitet. Regionalität und Teilhabe von Menschen mit Behinderungen – dafür steht der Dorfladen, der seit sieben Jahren von der Lebenshilfe Dillenburg betrieben wird. „Davon brauchen wir mehr“, urteilt der Politiker. Doch kleine Lebensmittel-Geschäfte wie dieses haben es zunehmend schwer.

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„Ich bin Hausmeister an der WvO“

Er schreitet durch die vielen Gänge, als sei dies sein zweites Zuhause. Kai Engelhard identifiziert sich voll und ganz mit seinem neuen Arbeitsplatz. „Ich bin Hausmeister an der Wilhelm-von-Oranien-Schule“, sagt der 33-Jährige selbstbewusst. Dort hat der Mitarbeiter der Dillenburger Werkstätten eine neue berufliche Heimat gefunden. Möglich gemacht hat das vor allem der Förderverein der Schule.

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Politik trifft Reha-Werkstatt: FDP zu Gast in Haiger

„Beeindruckend. Ich hätte nicht gedacht, dass das hier so groß ist.“ – „So viel Industrienähe hätte ich nicht erwartet.“ – „Die Lebenshilfe leistet hier wertvolle Arbeit, die man nur unterstützen kann.“  Politik trifft auf Werkstatt – am vergangenen Donnerstag durch eine sechsköpfige Delegation der FDP, die sich vor Ort ein Bild von der Reha-Werkstatt der Lebenshilfe Dillenburg in Haiger gemacht hat.

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Kleiner Mann, großer Anpacker

Er krempelt seine Ärmel hoch und stellt die Schubkarre ab. Dann greift er nach der Schaufel. Die ist so groß wie er selbst. Doch das stört ihn nicht. Seine Statur ist kein Hindernis. Ebenso wenig wie seine geistige Behinderung. Seit einem Dreivierteljahr hat der 47-jährige Armin Müller einen Außenarbeitsplatz in den Gewerblichen Schulen in Dillenburg. Dort hat ihn nun die erfolgreiche Fotografin Hannah Lebershausen-Theobald besucht.

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Werkstatt trifft auf Werkstatt

30-köpfige Gruppe der AWO Siegen besucht die Lebenshilfe Dillenburg

Die Werkstätten der Arbeiterwohlfahrt (AWO) Siegen haben der Lebenshilfe Dillenburg am Mittwoch einen Besuch abgestattet. Mit einer 30-köpfigen Gruppe reisten sie vom Standort Netphen-Deuz aus an, um die Arbeit der Dillenburger Werkstätten näher kennenzulernen.

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„Jörg gehört zum Team wie alle anderen“

Betriebsintegrierte Beschäftigung führte 42-jährigen Herborner vor sechs Jahren von der REHA-Werkstatt ins Blumenhaus Kuhlmann

Kein Tropfen Schweiß glänzt auf seiner Stirn. Trotz der tropischen Temperaturen im Gewächshaus. Trotz der langen Hose, die er trägt. Jörg Adelmann fühlt sich pudelwohl. Zeigt. Erklärt. Führt stolz seine Besucher durch seine Schaffensbereiche. Seit mittlerweile sechs Jahren arbeitet der 42-Jährige für das Herborner Blumenhaus Kuhlmann – in Betriebsintegrierter Beschäftigung.

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„Es vergeht kein Tag, an dem ich nicht lache“

Was tun nach dem Abitur? Für Annika Sommer war es keine schwere Entscheidung: Seit dem 1. September 2015 absolviert die Niederschelderin ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) bei der Lebenshilfe Dillenburg. Nun hat die 19-Jährige bereits die Hälfte ihres FSJs in der Werkstatt für behinderte Menschen in Oberscheld hinter sich gebracht – und noch keine Sekunde bereut. Weiterlesen

Hier wird Normalität gelebt

Betriebsintegrierte Beschäftigung: Landrat Wolfgang Schuster besucht Firma Cloos
Torsten Sänger fährt mit der Luftdruckspritze über ein kupferfarbenes Röhrchen. Danach wirft er einen prüfenden Blick hinein. Keine Späne mehr zu sehen. Er nickt zufrieden. Ob er Spaß an seinem Job hat? Er grinst. „Hier wird mir nie langweilig.“
Der junge Mann ist einer von vier Menschen mit Behinderungen aus den Dillenburger Werkstätten, die durch einen Außenarbeitsplatz im Haigerer Unternehmen Cloos eine neue berufliche Heimat gefunden haben. Weiterlesen

Integration funktioniert nur aus einem Umfeld wie diesem heraus

Jeder kann alles, wenn man ihn nur genügend fördert – eine Aussage, die so pauschal nicht in jedem Fall zutrifft, wie Landtagsabgeordneter Stephan Grüger (SPD) am Mittwoch bei der Lebenshilfe Dillenburg in Erfahrung gebracht hat. Nach einem mehrstündigen Gespräch und einem Rundgang durch die Dillenburger Werkstätten befand er: „Integration in den ersten Arbeitsmarkt funktioniert nur aus einem Umfeld wie diesem heraus. Ich bin überzeugt davon, dass Sie auf dem richtigen Weg sind.“ Weiterlesen

REHA-Werkstatt rennt auf Platz sechs

Erste Teilnahme beim Haigerer Altstadtlauf ist geglückt
Bei sommerlichen Temperaturen ist am vergangenen Samstag ein Team von sechs Mitarbeitern der REHA-Werkstatt beim Haigerer Altstadtlauf an den Start gegangen – mit gutem Erfolg: Als sechste von insgesamt 18 Firmenstaffeln erreichten Sonja Kiefer, Andreas Gerks, Matthias Wagner, Simon Farago, Sandra Klammer und Markus Mencke das Ziel. Weiterlesen

Lebenshilfe Dillenburg dankt betrieblichen Partnern

Die Lebenshilfe Dillenburg hat sich am Donnerstagabend mit einem gemeinsamen Martinsgansessen in ihrer Flammersbacher Werkstatt bei ihren Partnerbetrieben für das Engagement und die Unterstützung bei der Integration von Menschen mit Behinderungen auf dem Arbeitsmarkt bedankt.

Als Vertreter des Lahn-Dill-Kreises war Sozialdezernent und Hauptamtlicher Kreisbeigeordneter Stephan Aurand (SPD) zugegen, der die Bedeutung Betriebsintegrierter Beschäftigung (BiB) vor den rund 60 anwesenden Gästen hervorhob: „Behinderte Menschen stellen eine sehr wertvolle Mitarbeiterschaft dar. Sie sind sehr motiviert, verantwortungsvoll und gehen gern zur Arbeit. Sie verdienen die Chance, einen Beruf zu ergreifen.“ Weiterlesen

Werkstatt Oberscheld feiert Geburtstag

Erste Zweigstelle der Dillenburger Werkstätten wurde vor 30 Jahren eröffnet
30 Jahre ist es nun schon her, dass in Oberscheld am 25. November 1985 die erste Zweigstelle der Dillenburger Werkstätten eröffnet wurde. Diesen runden Geburtstag hat die Werkstatt am Mittwoch mit ihren Mitarbeitern, Partnern und vielen Wegbegleitern mit einem gemeinsamen Brunch gefeiert.

„Dieter, ich hab dich gern. Ich will immer hier in Scheld bleiben.“ Peter Schmidt strahlt Werkstattleiter Dieter Seifert an. Der behinderte Mitarbeiter ist ein Mann der ersten Stunde. Er war dabei, als damals zwei Gruppen mit insgesamt 27 Mitarbeitern von Dillenburg nach Oberscheld umsiedelten. Weiterlesen

Eine Spende für „unkompliziert gelebte Inklusion“

Lions Club Dillenburg-Schlossberg unterstützt Stadtbücherei Haiger mit 1500 Euro
1500 Euro sind im vergangenen November im Rahmen der Lesung von Krimiautor Jan Seghers in der Hohen Schule in Herborn zusammengekommen. Mit diesem Betrag unterstützt der Lions Club Dillenburg-Schlossberg nun die Stadtbücherei in Haiger. Präsidentin Dr. Susanne Lenk-Amborn und Activity-Beauftragter Markus Bender überreichten am Dienstag den Scheck.

Seit fünfeinhalb Jahren besteht die Kooperation zwischen der Stadt Haiger und der Lebenshilfe Dillenburg: Seitdem sind Mitarbeiter der REHA-Werkstatt Haiger in der Stadtbücherei beschäftigt. „Diese Zusammenarbeit hat sich toll entwickelt“, betonte der Haigerer Kulturamtsleiter Andreas Rompf. Bürgermeister Mario Schramm pflichtete ihm bei: „In den Händen der Lebenshilfe Dillenburg ist unsere Stadtbücherei eine menschlichere Einrichtung geworden. Dafür danken wir der Lebenshilfe sehr.“

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Warum Glück keine Behinderung kennt

Wer die Bilder in der Stadtbücherei, dem Rathaus und Haigerer Geschäften gesehen hat, der weiß, dass die Ausstellung kaum einen besseren Titel hätte erhalten können: „Glück kennt keine Behinderung“ lautet das Motto der Schau der Fotografin Jenny Klestil, die am Freitagabend in der Haigerer Stadtbücherei eröffnet wurde. Seit März 2015 fotografiert die Kölnerin ehrenamtlich Kinder mit Down-Syndrom und deren Familien. Nun sind rund 100 ihrer Bilder sechs Wochen lang in Haiger zu sehen. Weiterlesen